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	<title>Feminismus Archives - Freigiebigkeit</title>
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	<description>(Fach-) Informatik vom Dorf</description>
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		<title>Gendern? Ja, nur anders!</title>
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					<comments>https://karsten-reincke.de/genderismus/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Karsten Reincke]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 04 Feb 2023 05:16:09 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Stilistik]]></category>
		<category><![CDATA[Feminismus]]></category>
		<category><![CDATA[Gleichberechtigung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Meine Position dazu? Gendern, na klar! Nur eben anders, als es gemeinhin gemeint ist: Dieses ganze B[.*]innengestammel, dieses Infixgemurkse ist mir ein Graus. Es gibt doch eine einfache Methode, den Frauen das zu geben, was ihnen zusteht: Sichtbarkeit. Eine Methode, die uns trotzdem die sprachliche Eleganz bewahrt. Ich meine das generische Femininum! Nach tausend Jahren, [&#8230;]</p>
<p>The post <a href="https://karsten-reincke.de/genderismus/">Gendern? Ja, nur anders!</a> appeared first on <a href="https://karsten-reincke.de">Freigiebigkeit</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Meine Position dazu? <strong>Gendern, na klar!</strong> Nur eben anders, als es gemeinhin gemeint ist:</p>



<p>Dieses ganze B[.*]innengestammel, dieses Infixgemurkse ist mir ein Graus. Es gibt doch eine einfache Methode, den Frauen das zu geben, was ihnen zusteht: Sichtbarkeit. Eine Methode, die uns trotzdem die sprachliche Eleganz bewahrt. Ich meine <strong><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Generisches_Femininum">das generische Femininum</a></strong>!<span id="more-5128"></span></p>



<p>Nach tausend Jahren, in denen Frauen im generischen Maskulinum des Deutschen mitgemeint waren, könnten wir die Sache doch einfach mal umdrehen. Für eine kleine Zeit. So für 50 Jahre vielleicht.</p>



<p>Klar, wenn Frauen das forderten, bekäme es ein Geschmäckle. Deshalb fordern sie es meistens auch nicht. <em>Das ließe das Pendel doch nur nach der anderen Seite ausschlagen</em>, sagt die harmonie-bedachte Frau. Sei’s drum. Aber wir Männer, wir dürfen das. Wir dürfen es von uns aus anbieten. Es ging in diesen tausend Jahren doch immer um Ritterlichkeit dem schwachen Geschlecht gegenüber. Damit könnten wir doch heute — ein letztes Mal noch und verquer wie je — begründen, warum es jetzt sein muss, dieses generische Femininum:</p>



<h2 class="wp-block-heading has-text-align-center"><i class=" fa-solid fa-venus-mars"></i> Männer sind mitgemeint.</h2>



<p>Warum sage ich das hier? <a href="https://karsten-reincke.de/maenner-sind-mitgemeint/" data-type="post" data-id="3067">Noch einmal</a>? Weil ich um Nachsicht bitte. Ich will um Zuge meiner Migration tatsächlich alle Texte daraufhin umarbeiten. Die fertigen werde ich wieder markieren: <i class=" fa-solid fa-venus-mars"></i>. Und bei den anderen bin ich für jeden Hinweis dankbar, wo ich noch schwächle.</p>


<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity">
<h5 class="wp-block-heading"><i class="fa-solid fa-heart-pulse"></i> Und in welchem größere Zusammenhang …</h5> 
  <p class="myPageContext">… steht dieser Text? Nun, <a href="https://karsten-reincke.de/kreincke/">mein Leben</a> 
  ist eingebettet in <a href="https://karsten-reincke.de/skills/">freie Software</a>, 
  <a href="https://karsten-reincke.de/category/lovlyak/">Natur</a> und <a href="https://karsten-reincke.de/workshops/">Musik</a>. 
  Manchmal finde ich da abseitigere Wege und <a href="https://karsten-reincke.de/cwa/">Tools</a>, die es trotzdem wert 
  sind, geteilt zu werden. Und sei es nur mit meinem vergesslichen zukünftigen ‘ich’. Dem ich gerne immer 
  wieder einmal <a href="https://karsten-reincke.de/strato-wordpress-per-ssh/">ein Strato über die Shell</a> ans Herz lege. 
  Oder <a href="https://karsten-reincke.de/atom-ubuntu/">passend</a> 
  <a href="https://karsten-reincke.de/atom-and-vim/">erweiterte</a> <a href="https://karsten-reincke.de/vscodium/">Editoren</a>. 
  Oder uralte <a href="https://karsten-reincke.de/gtgt/">Vorarbeiten</a>.
  Manchmal möchte ich dieses ‘ich’ aber auch nur an <a href="https://karsten-reincke.de/kippasolidaritaet/">Haltungen</a>, 
  <a href="https://karsten-reincke.de/maenner-sind-mitgemeint/">Standpunkte</a> und 
  <a href="https://karsten-reincke.de/genderismus/">Einstellungen</a> erinnern. 
  Damit ich nicht hinter mich zurückfalle. Denn gesagt ist gesagt. 
  Darum geht es auch in hier.</p>
<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity">
<p class="has-text-align-right">Im Übrigen: <i class="fa-solid fa-venus-mars"></i> 
<a href="https://karsten-reincke.de/maenner-sind-mitgemeint/">Männer</a> 
sind <a href="https://karsten-reincke.de/genderismus/">mitgemeint</a>.</p>
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		<title>Männer sind mitgemeint</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Karsten Reincke]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 14 Oct 2020 20:19:51 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Feminismus]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://127.0.0.1/kr/?p=3067</guid>

					<description><![CDATA[<p>Kürzlich gab es wieder einmal ein Plädoyer gegen eine gender-gerechte Sprache. Stein des Anstoßes war das generische Maskulinum, also die Art von Aussagen, bei denen frau mitdenken müsse, Frauen seien mitgemeint. Glücklicherweise kann frau auch selbst Dinge (be-)denken: „Studien“ — so der Artikel — die belegten, dass das generische Maskulinum maskuline Welten assoziieren ließe, „seien [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Kürzlich gab es wieder einmal ein <a href="https://www.welt.de/kultur/plus217170354/Argumente-gegen-das-Gendern-die-Sie-anderswo-nie-lesen.html?cid=onsite.onsitesearch">Plädoyer gegen eine gender-gerechte Sprache</a>. Stein des Anstoßes war das generische Maskulinum, also die Art von Aussagen, bei denen frau mitdenken müsse, Frauen seien mitgemeint. Glücklicherweise kann frau auch selbst Dinge (be-)denken:<span id="more-3067"></span></p>



<p>„Studien“ — so der Artikel — die belegten, dass das generische Maskulinum maskuline Welten assoziieren ließe, „seien dürftig“. Und es sei die entsprechende These — man lese und staune — „[…] schon <em>vom Standpunkt des gesunden Menschenverstandes</em> aus kaum glaubwürdig“.<sup><a href="https://karsten-reincke.de/maenner-sind-mitgemeint/#footnote_1_3067" id="identifier_1_3067" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="vgl. Tobias Kurfer: Argumente gegen das Gendern, die Sie anderswo nie lesen, Welt Online, 2021-04-23 Opps: Wer also sagt, das generische Maskulinum sei nicht immanent genderneutral, hat einen kranken Menschenverstand? Echt jetzt?">1</a></sup> Und warum das? Nun, „(es) widerspräche jeder Erfahrung, dass Sätze mit Personenbezeichnungen […] ‘Bilder im Kopf’ erzeugen“. </p>



<p>Damit haben wir ein Falsifikationskriterium — vom Disputanten selbst in den Diskurs eingeführt, nämlich die eigene Reaktion im Kopf. Wenn es also heiße, ‘die Zuschauer klatschten’, dann denke frau eher an eine „bunte Menge“; wenn sie sage, sie müsse zum Arzt, dann erzeuge das „[…] alle möglichen Gedanken, aber wohl kaum die Vorstellung [eines männlichen] Doktors“ etc. etc.</p>



<p>Wirklich interessant wäre jetzt die Gegenprobe. Was würden wir assoziieren, wenn wir einen konsequent weiblich geschriebenen Text läsen, der nur das generische Femininum und alle anderen weiblichen Formen verwendete. Geht nicht? Weil: Gibt’s nicht?</p>



<p>Doch! Und dabei meine ich gerade nicht den kürzlich verfassten <a href="https://www.spiegel.de/politik/deutschland/justizministerium-schreibt-gesetzentwurf-in-weiblicher-form-glaeubigerinnen-und-inhaberinnen-a-0b1c74d4-e02e-4510-8c10-706786538577">Gesetzentwurf in weiblicher Form</a>, der dann vom Kabinett <a href="https://www.tagesspiegel.de/politik/nach-streit-um-gendergerechte-sprache-weibliches-gesetz-des-justizministeriums-nun-doch-maennlich/26274822.html">doch in männlicher Version verabschiedet</a> wurde, weil er als Gesetz in weiblicher Form nicht verfassungskonform wäre. Nein: es gibt ein viel besseres Beispiel!</p>



<p></p><div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-medium is-resized is-style-default "><a href="https://karsten-reincke.de/wp-content/uploads/2023/03/maschinen.jpg" data-fancybox><img decoding="async" src="https://karsten-reincke.de/wp-content/uploads/2023/03/maschinen-197x300.jpg" alt="Ann Lecki: Die Maschinen" width="160"></a></figure></div> Der Science-Fiction-Roman ‘Die Maschinen’ von Ann Leckie wurde schon im englischen Original konsequent feminin geschrieben: ‘The lieutenant fought, although <strong>she</strong> was exhausted’. Bernhard Kempen hat diese Haltung konsequent ins Deutsche übertragen, auch mit dem generischen Femininum. So kann es also jede Leserin am eigenen Leibe erleben: Es entsteht ein Abenteuer der Frauen. Männer sollen zwar mitgemeint sein, sie tauchen aber assoziativ nicht auf.



<p>Und umgekehrt sollen Frauen sich sicher sein, dass sie, wenn sie mitgemeint sind, auch assoziativ präsent sind? Nicht wirklich, oder? Ich jedenfalls ziehe zwei Schlüsse:</p>



<p></p>



<p class="has-text-align-right">Denn ich als Mann darf es anstandslos sagen: <i class=" fa-solid fa-venus-mars"></i> <a href="https://karsten-reincke.de/genderismus/">Männer sind mitgemeint</a>.</p>


<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity">
<h5 class="wp-block-heading"><i class="fa-solid fa-heart-pulse"></i> Und in welchem größere Zusammenhang …</h5> 
  <p class="myPageContext">… steht dieser Text? Nun, <a href="https://karsten-reincke.de/kreincke/">mein Leben</a> 
  ist eingebettet in <a href="https://karsten-reincke.de/skills/">freie Software</a>, 
  <a href="https://karsten-reincke.de/category/lovlyak/">Natur</a> und <a href="https://karsten-reincke.de/workshops/">Musik</a>. 
  Manchmal finde ich da abseitigere Wege und <a href="https://karsten-reincke.de/cwa/">Tools</a>, die es trotzdem wert 
  sind, geteilt zu werden. Und sei es nur mit meinem vergesslichen zukünftigen ‘ich’. Dem ich gerne immer 
  wieder einmal <a href="https://karsten-reincke.de/strato-wordpress-per-ssh/">ein Strato über die Shell</a> ans Herz lege. 
  Oder <a href="https://karsten-reincke.de/atom-ubuntu/">passend</a> 
  <a href="https://karsten-reincke.de/atom-and-vim/">erweiterte</a> <a href="https://karsten-reincke.de/vscodium/">Editoren</a>. 
  Oder uralte <a href="https://karsten-reincke.de/gtgt/">Vorarbeiten</a>.
  Manchmal möchte ich dieses ‘ich’ aber auch nur an <a href="https://karsten-reincke.de/kippasolidaritaet/">Haltungen</a>, 
  <a href="https://karsten-reincke.de/maenner-sind-mitgemeint/">Standpunkte</a> und 
  <a href="https://karsten-reincke.de/genderismus/">Einstellungen</a> erinnern. 
  Damit ich nicht hinter mich zurückfalle. Denn gesagt ist gesagt. 
  Darum geht es auch in hier.</p>
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<p class="has-text-align-right">Im Übrigen: <i class="fa-solid fa-venus-mars"></i> 
<a href="https://karsten-reincke.de/maenner-sind-mitgemeint/">Männer</a> 
sind <a href="https://karsten-reincke.de/genderismus/">mitgemeint</a>.</p>
<ol class="footnotes"><li id="footnote_1_3067" class="footnote">vgl. <a href="https://www.welt.de/kultur/plus217170354/Gendern-Argumente-dagegen-die-Sie-anderswo-nie-lesen.html">Tobias Kurfer: Argumente gegen das Gendern, die Sie anderswo nie lesen, Welt Online, 2021-04-23</a> Opps: Wer also sagt, das generische Maskulinum sei nicht immanent genderneutral, hat einen kranken Menschenverstand? Echt jetzt?</li></ol><p>The post <a href="https://karsten-reincke.de/maenner-sind-mitgemeint/">Männer sind mitgemeint</a> appeared first on <a href="https://karsten-reincke.de">Freigiebigkeit</a>.</p>
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